Nach Knorpelverletzung Comeback fix! ÖSV-Ass in Killington zurück im Weltcup

Weitere Bilder zeigen sie mit Teamkolleginnen in Aktion, aber auch im Krankenhaus nach Verletzungen. Elisabeth Kappaurer ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des österreichischen Skiteams. Ihre Stärken liegen insbesondere in den technischen Disziplinen wie dem Riesenslalom. Verletzungen haben ihre Karriere jedoch immer wieder beeinträchtigt, was ihren erneuten Weg zurück an die Spitze umso beeindruckender macht. Die Rücktrittswelle bei den österreichischen Ski-Damen nimmt kein Ende. Der „Krone“ hat die 30-jährige Vorarlbergerin verraten, warum das Karriereende für sie keine Niederlage ist.

Diese Neuerungen gibt es beim Weltcup-Auftakt in Sölden

Bei mir ist es wichtig, dass ich Vertrauen habe, mich wohlfühle. Es war heute sehr schwierig vom Untergrund her“, gestand Liensberger. Afsana Nawrozi, 18, ist die beste afghanische Radrennfahrerin, die es bisher gab. In ihrem Geburtsland wurde sie bedroht, jetzt schöpft sie in den USA neue Kraft für die Frauen in ihrer Heimat. “Skifahren hat meine Persönlichkeit geprägt und dennoch Zusammenbrüche und Momente des Zweifelns gebracht”, so Kappaurer. Nach mehr als einem Jahrzehnt im Weltcup wolle sie nun jenen Menschen mehr Zeit schenken, “die sie während der Karriere oft für selbstverständlich genommen habe”.

Hanna Devigili: Zweiter Platz beim Grand Prix Slovakia

München – Die österreichische Skirennfahrerin Elisabeth Kappaurer hat nach einer von Verletzungen geprägten Karriere ihr sofortiges Karriereende bekanntgegeben. Vor zehn Jahren debütierte die 31-Jährige im Weltcup und konnte in ihrer Laufbahn einige Erfolge feiern, darunter der Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft in der Super-Kombination im Jahr 2014. Insgesamt absolvierte Kappaurer 47 Weltcuprennen, bei denen sie zehnmal unter die Top 15 fuhr. Die 29-jährige Vorarlbergerin bekommt eine Schiene, mit der sie Skifahren kann. Sie wird bis nach Weihnachten pausieren und dann auf die Piste zurückkehren.

  • Nun ist nach mehreren Verletzungen Schluss, wie Ski Austria mitteilte.
  • „Nach den Rennen in St. Lambrecht kurz vor Weihnachten habe ich über die Feiertage die Entscheidung getroffen.
  • Da diese nicht mehr gegeben war, blieb Kappaurer keine andere Wahl, als sich erneut operieren zu lassen.
  • Auch nach ihrer Rückkehr in den Weltcup blieben weitere Verletzungen nicht aus, darunter eine Knorpelfraktur im Knie nach einem Trainingssturz in Sölden im Oktober 2024.
  • Bereits 2019 verletzte sich die Technik-Spezialistin schwer, brach sich in Argentinien ihr Schien- und Wadenbein und bestritt dann über drei Jahre hinweg kein Rennen mehr.

Österreich ist die Skination Nummer eins und es ist lässig, wenn man hier eine von den Besten in seinem Fach sein kann. Der morgige Slalom ist nicht so meine Spezialdisziplin, aber der Meistertitel motiviert noch mal voll”, so Elisabeth Kappaurer nach der kappaurer Siegerehrung. Kappaurer erlitt einen Bruch an der Elle, eine Fraktur des Dornfortsatzes, und eine Gehirnerschütterung. Die 23-Jährige wäre eigentlich eine der Anwärterinnen auf ein Olympia-Ticket im Riesentorlauf. Im RTL-Weltcup ist sie hinter Stephanie Brunner zweitbeste Österreicherin. „Am Christtag kommt der Opa auf Besuch, danach werde ich schon wieder zum Training fahren“, erzählt die Head-Pilotin, die – verletzungsbedingt – seit 6.

Die 30-jährige Bezauerin, zuletzt Teil des A-Kaders, hatte nach mehreren schweren Verletzungen um ein Comeback gekämpft – letztlich vergeblich. Ein gutes halbes Dutzend Mal stand die Vorarlbergerin bisher im Weltcup in den Top 15. Auf dem ersten Schnappschuss ist Kappaurer zu sehen, wie sie als kleines Kind in einem dicken Schneeanzug auf einer verschneiten Straße steht, Skistöcke und bunte Kinderski im Arm. Die österreichische Skirennläuferin trägt eine warme Mütze mit Bommel und lächelt fröhlich in die Kamera – ein Moment voller Kindheitserinnerungen und Freude am Wintersport.

Elisabeth Kappaurer: Born to race

Bei den österreichischen Ski-Meisterschaften haben am Finaltag die Bezauer Kappaurer-Schwestern abgeräumt. Im Riesentorlauf holte sich Elisabeth Kappaurer ihren bereits dritten Staatsmeistertitel, Schwester Magdalena gewann Bronze. Damit gehen heuer vier Staatsmeistertitel nach Vorarlberg. "Es war ein brutaler Fight von oben bis unten. Mir hat es getaugt, es war schwer, aber jetzt kann ich umso mehr strahlen."

Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen,” erklärt Elisabeth Kappaurer. „Nach all den Verletzungen habe ich immer wieder versucht, mich zurückzukämpfen, und das ist mir größtenteils auch gelungen. Deshalb ist es nun an der Zeit, auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen“, erklärt Elisabeth Kappaurer.

Ski-Superstar

September 1994 im österreichischen Bezau/Vorarlberg, begann ihre sportliche Laufbahn im SC Bezau – dort legte sie den Grundstein für eine beeindruckende Karriere im Weltcup-Zirkus. Heute gehört Elisabeth fest zum Technikteam des Österreichischen Skiverbands und überzeugt mit explosiven Schwüngen, mentaler Stärke und beeindruckender Konstanz im Riesenslalom und in der Super-Kombination. „Diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen und war ein langer Prozess. Skifahren war schließlich immer meine große Leidenschaft und wird es auch immer bleiben. Nach all den Verletzungen habe ich immer wieder versucht, mich zurückzukämpfen, und das ist mir größtenteils auch gelungen.

Dabei gilt der Fokus nicht nur der Spitze, dem Geschehen im Weltcup. Abschied mit einem guten GefühlIm Oktober 2024 erlitt sie bei einem Trainingssturz in Sölden eine Knorpelfraktur im linken Knie. Nach einer Operation gab sie im November in Killington (US) ein Blitzcomeback, verpasste aber die Quali und verlor vor dem Rennen am Semmering ihren Startplatz im ÖSV-Team. Im Jänner unterzog sich die Head-Pilotin noch einer OP, ehe sie nun den Schlussstrich zog. „Ich habe mir viel Zeit gelassen, bin mit der Entscheidung aber happy.